Zur Idee
Das Werk erschafft musikalische Bilder zur Erzählung von Antoine de Saint-Exupéry. Es wagt den Versuch, sich dem klanglichen Idiom und dem poetischen Ausdruck der Sprache des französischen Autors anzunähern.
Zum Inhalt
Der kleine Prinz lebt allein auf einem winzigen Stern bis eines Tages eine Blume aus dem Boden wächst und ihn bezaubert. Er liebt sie, doch er glaubt ihren Ansprüchen nicht gerecht zu werden. Von einem Tag auf den anderen lässt er die Blume zurück und zieht mit einer Schar vorbeifliegender Wildgänse hinaus ins Ungewisse.
Zur Gestaltung des Textvortrages
Text und Musik sind zumeist aufeinander folgend notiert. Im Rahmen der akustischen Möglichkeiten eines Raumes und der elektroakustischen Unterstützung der Sprecherstimme ist es gewünscht, dass Sprache und Klang sich überlagern, gegenseitig kommentieren und untermalen. Der Text sollte allerdings immer klar verständlich sein, in einigen Teilen kann er aber auch als semantische Unterstützung funktionieren. Aus diesem Grunde variiert die Aufführungsdauer. Musikalische Kürzungsvorschläge sind in der Partitur gekennzeichnet.